Am Anfang stehen immer drei Fragen:
Wo soll die Garage stehen? Was hat sie für Aufgaben? Wie viel darf sie kosten?
Soll das Auto einen günstigen, einfachen Wetterschutz bekommen, kann ein kleiner Carport als Unterstand ausreichen. Ist hingegen eine optimale Anbindung an das Wohnhaus, in Verbindung mit der Unterbringung von Fahrrädern und einer Werkstatt das Ziel, so wird wohl eher eine Massive Bauweise mit großem Grundriss sinnvoll sein.
Jede Garage unterliegt den Regeln des örtlichen Baurechts. Je nach Bundesland wird das unterschiedlich gehandhabt. Vielfach wird keine Baugenehmigung verlangt. Eine einfache Bauanzeige, mit dem Einzeichnen der Garage in den Lageplan und der Abgabe einer Bauzeichnung reicht schon aus. Dem Standort sind dabei wenig Grenzen gesetzt. Ob ebenerdig direkt an der Grundstücksgrenze oder in den Boden versenkt, mit dem Haus verbunden, alles ist mit heutigen Bauweisen möglich. Wichtig ist nur, dass alle Garagen ein Fundament, eine Entwässerung und ausreichend Belüftung brauchen.. Mangelnde Fundamente und fehlende Entwässerungen führen zu katastrophalen Bauschäden. Unzureichende Belüftung schädigt nicht nur die Innenwände, sondern lässt vor allem das darinstehende Fahrzeug schneller korrodieren.
Stauraum für Gartengeräte, Ski, Fahrräder, Werkzeug etc. ist oft knapp. Auch der Platz für eine Werkstatt oder einem Hobbyraum ist in vielen Häusern nicht möglich und falls der Sohn sich mal für eine Schlagzeug-Karriere entscheidet, wäre ein abgekoppelter Übungsraum ideal. Die richtige Garagen-Planung könnte da sehr weiterhelfen. Angefangen von einfachen Aufbewahrungssystemen (Wandhaken, Regale, et.), bis zur kompletten Unterkellerung und dem Giebeldach-Ausbau oder Flachdach-Begrünung, wäre da alles denkbar.
Die massive Stein-Bauweise (Ziegel, Porenbeton,etc.) hat sicher eine sehr hohe Qualität und lässt sehr individuelle und architektonische Anpassung zu, ist aber selbst bei Einfach-Garagen erst ab ca. 10.000,- Euro möglich. Dazu kommt eine lange Bauzeit und die notwendige Erstellung eines Bauplanes. Die Fertigteil-Bauweise ist da schon günstiger (ca.. ab 2.500,- Euro), Hierbei werden fertige Wandelemente (Stahlbeton, Leichtbeton) in wenigen Tagen Bauzeit zusammengefügt. Die Nachteile liegen hier bei der schlechten optischen Anbindung und der möglichen Rissbildung an den Segmentfugen, außerdem muss zuerst für eine Bodenplatte gesorgt werden. Wer da eher eine Komplettlösung anstrebt, dem ist die Fertigbauweise zu empfehlen. Mit dieser Art kann in kürzester Zeit eine Garage aufgestellt werden, die ab ca. 3000,- Euro erhältlich ist. Die Hersteller bieten von der einfachen Kunststoff- und Stahlblechausführung, bis zur vollständig versenkbaren Beton-Parklift-Garage alles an. Sogar keilförmige Grundrisse für schräge Grundstücksbebauungen und alle Varianten der Innenraum-Systeme, Luftzirkulation, Tor-Bauweisen und Größen sind möglich. Die Nachteile sind hier vor allem bei den Kunststoff- und Stahlbauten erkennbar, wenn es um Belüftung und architektonische Ästhetik geht.
Beitrag von Metamove: Marketing mit System